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Edelsteine
und Schmuck - Informationen und Geschichte
Edelsteine
sind in der Industrie vielseitig einsetzbar, jedoch die wichtigste
Verwendung dürfte in der
Schmuckherstellung liegen. Gefaßt in edlen Metallen sind sie
das Objekt der Begierde und das nicht
nur bei Frauen. Bereits in der Antike hatte man die Bedeutung der
Edelsteine erkannt und die Krone
von Kaiser Konstantin soll die erste gewesen sein, bei der Edelsteine
als Schmuckelemente Verwendung
fanden.
Edelsteine sind sehr widerstandsfähig und hart, da sie eine
lange, unter hohem Druck und enormer
Hitze Entstehungsphase durchmachen mußten. Als Rohedelstein
sind sie aber noch unansehnlich
und werden oft nicht als solche erkannt. Erst der Edelsteinschleiferei
bringt durch ausgeklügelte Techniken
der Spaltung, Bohrung und Schleifung den rohen Stein, zu dem was
er letzt endlich sein soll,
ein edler Stein.
Erst dann sind es diese Steine wert, zu Collies, Ringen oder auch
Ohrringen verarbeitet zu werden.
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Edelsteine
und die Modewelt.
In der Modewelt
hat die Schmuckherstellung, besonders in
Verbindung mit Edelsteinen schon immer eine große Rolle
gespielt und so mancher Designer hat sich an der Gestaltung
edler Accessoires versucht. Nach dem ersten Weltkrieg vollzog
sich im Rahmen des Neuaufbruchs auch in der gestaltenden
Kunst ein Durchbruch und die "Art deco", dekorative Kunst,
war geboren.
Dabei ging es besonders in der Schmuchkerstellung nicht mehr
um veraltete Klischees, sondern um die gestalterische Verbindung
von außergewöhnlichen Formen, verbunden mit kostbaren
Materialien und intensiven Farben.
Davor waren weiße und farblose Edelsteine gefragt, die streng
zu
geometrischen Formen verarbeitet waren und größtenteils
langweilige Dekors aufwiesen.
Der Schmuck in der Zeit des zweiten Weltkriegs war in erster
Linie vom "Deutschen Gold", dem Bernstein geprägt
und die
Bearbeitung und der Verkauf von edlen Steinen hielt sich stark
in Grenzen. Erst nach 1945 wurden wieder verstärkt Edelsteine
verarbeitet und Schmuck hergestellt.
Auch das Verständnis der Menschen in Bezug auf Edelsteine
uns Schmuck entwickelte sich neu.
In den letzten Jahren wurden die Edelsteine und der entsprechende
Schmuck dem jeweiligen aktuellen Modetrend abgepaßt,
sehr zugunsten der Vielfalt und Form, Farbe und Struktur.
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Edelsteine
in Kombination.
Zur Fassung
von Edelsteinen wird heute nicht mehr, wie einst Tradition, nur
auf Gold und Silber
zurück gegriffen, sondern auch andere Materialien wie Sterling
Silber aber auch Titan, welches durch
seine Festigkeit den Schmuck besonders kratzfest macht, findet Verwendung.
Ketten, Ringe aber auch Ohrringe lassen sich gut mit diesen Varianten
verkaufen und sind meist
billiger, was der jungen Kundschaft sehr entgegen kommt.
Es werden durch neue Materialien die Schmuckstücke leichter,
was besonders bei Ohrringen
von großer Wertigkeit ist, denn wer möchte schon wie
in vergangenen Zeiten mit ausgerissenen
Ohrläppchen durch die Welt wandern. Außerdem gehört
der Ohrring zu den gut sichtbaren Schmuckstücken
und sollte besonders attraktiv gestaltet sein. Hervorragend geeignet
für diesen Schmuck ist der bei Frauen
der Granat und der Mondstein.
Doch auch ohne
Schmuckelemente sind Edelsteine wegen ihrer Farben, Formen und Lichtspielen
sehr
beliebt, sie werden als Minerale gesammelt und erfreuen durch ihre
Schönheit.
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